Strophe 1
Mein Terminkalender ist voll, mein Herz ist leer.
Ich lächle, nicke, rede, als ob alles einfach wär'.
Doch wenn der Applaus verhallt und die Tür ins Schloss fällt,
Merk ich, wie mein ganzes Kartenhaus zusammenfällt.
Ich steh vor dem Spiegel, seh ein Gesicht,
Das mir so fremd ist – ich erkenn mich nicht.
Refrain
Ich bin wieder da, ganz tief auf dem Grund,
Kein Ton kommt mehr aus meinem tauben Mund.
Die Farben sind weg, alles nur noch Grau,
Ich fühl gar nichts mehr, das weiß ich genau.
Es drückt mich nach unten, die Stille ist laut,
Hab mich selbst in diesem Nebel hier verbaut.
Strophe 2
Alle fragen, wie’s mir geht, ich sag „Alles gut“,
Weil ich nicht weiß, wie man die Wahrheit sagen tut.
Dass ich müde bin, vom Kämpfen gegen mich,
Dass ich mich jeden Tag ein kleines Stück verlier, für dich.
Ich funktionier’ nur noch wie eine Maschine,
Versteckt hinter einer glücklichen Miene.
Refrain
Ich bin wieder da, ganz tief auf dem Grund,
Kein Ton kommt mehr aus meinem tauben Mund.
Die Farben sind weg, alles nur noch Grau,
Ich fühl gar nichts mehr, das weiß ich genau.
Es drückt mich nach unten, die Stille ist laut,
Hab mich selbst in diesem Nebel hier verbaut.
Bridge
Hört mich denn niemand, wenn ich leise schrei?
Wann geht diese dumpfe Leere endlich vorbei?
Ich will wieder fühlen, auch wenn es weh tut,
Nur nicht mehr diese Taubheit, diese Flut.
Outro
Ganz tief unten.
Wart ich auf Licht.
Aber es kommt nicht.
Ganz auf dem Grund.
Verloren.