[Intro]
Seiten an Seiten, Jahre wie ein Band, doch der Knopf ist losgerissen.
[Verse 1]
Wir waren Brüder, fest wie zwei Sterne im gleichen Traum,
teilen jeden Schritt, jede Wette, jeden stolzen Glauben kaum vergaß.
Du warst mein Kompass, mein sicherer Hafen, mein Laut, wenn die Welt mir stolz entglitt,
doch irgendwann war dein Lächeln leer, als ob dein Wort sich heimlich verließ.
Lagerfeuer der Zukunft, Pläne so schwer wie Gold, wir hörten auf zu zweifeln,
und jeder Blick von dir war wie ein Schwur, der nie zerbrach, so bleiben wir verbunden.
[Chorus]
Doch du warst mein Freund, doch du gingst fort, warum brennt mir der Blick so scharf?
Ich reihe Fragen, jeder Satz schneidet, der Schmerz bleibt hart.
Loyalität so nah, jetzt nur noch Schatten in der Nacht,
Warum hast du mich verlassen, wo unsre Träume unsichtbar lachen?
[Verse 2]
Die Zweifel kamen schleichend, wie Nebel über stillen Straßen,
du sprachst von Ehrlichkeit, doch dein Blick hat andere Wege getragen.
Ich suchte Stabilität, Vertrauen als Fundament aus Stein,
du sagtest: Wir halten fest, doch du rissest die Brücke in deinen eignen Reim.
Der Wandel roch nach Stolz, nach Stille zwischen uns beiden,
und jedes alte Versprechen fühlte sich an wie Geleit zu neuen Reinen.
[Chorus]
Doch du warst mein Freund, doch du gingst fort, warum brennt mir der Blick so scharf?
Ich reihe Fragen, jeder Satz schneidet, der Schmerz bleibt hart.
Loyalität so nah, jetzt nur noch Schatten in der Nacht,
Warum hast du mich verlassen, wo unsre Träume unsichtbar lachen?
[Bridge]
Ich sammle Trümmer aus Worten, knie nieder, sehe mich allein,
versteh langsam, Vertrauen ist kein Werkzeug, das man nur so verzeihn kann.
Wut mischt sich mit Trauer, doch die Stimme sucht nach Sinn,
ich frage mich, wer ich bin, wenn du nicht mehr mein Spiegel bist.
[Outro]
Vielleicht kommt die Stille, vielleicht kommt der Weg zurück, doch jetzt zählt nur, was ich lernte:
Loyalität heisst auch loszulassen, um wieder zu mir zu finden, ganz allein.