[Intro]
Mondkorn, fall leise in die Schüssel
Ein Flüstern aus dem Nachtwind, so kühl und nüchtern
[Verse 1]
Der Topf kocht wie ein Herz, das Geheimnis glüht
Ein Glanz aus Ferne schleicht sich durch den Dampf
Ich seh das Scheinen, das nicht ganz zu mir gehört
Ein Stück vom Mond, das sich in meinen Löffel senkt
[Pre-Chorus]
Was wird die Kunde bringen, wenn die Nacht sich hebt?
Wird der Teller brennen vor Neugier und Licht?
[Chorus]
Mondenspur im Essen, still und klar
Ich war ehrlich, doch die Welt fragt nach Gefahr
Wie viel Magie darf fallen, bevor sie entflieht?
Ich ess die Wahrheit langsam, Stück für Stück bleibt die Mondspur hier
[Verse 2]
Die Gäste flüstern; der Abend atmet gespannt
Jeder Bissen trägt einen Namen aus dem Kosmos
Ich fasse Mut, doch im Blick die Frage brennt
Wird die Zutat zaudern, wenn mein Herz sie kennt?
[Pre-Chorus]
Ich zähle die Sekunden, bis der Glanz verfliegt
Bis die Schüssel wieder nur Alltag sieht
[Chorus]
Mondenspur im Essen, still und klar
Ich war ehrlich, doch die Welt fragt nach Gefahr
Wie viel Magie darf fallen, bevor sie entflieht?
Ich ess die Wahrheit langsam, Stück für Stück bleibt die Mondspur hier
[Bridge]
Wenn die Nacht sich schließt, bleibt nur der Geschmack
Und ich halte fest, was wirklich bleibt
Gib mir Mut, halt die Zunge, hör auf mein Herz
Denn Liebe ist mehr als ein Duft aus Licht
[Chorus]
Mondenspur im Essen, still und klar
Ich war ehrlich, doch die Welt fragt nach Gefahr
Wie viel Magie darf fallen, bevor sie entflieht?
Ich ess die Wahrheit langsam, Stück für Stück bleibt die Mondspur hier
[Outro]
Der Mond zögert am Rand der Schüssel, bleibt noch ein Weilchen
Dann sinkt das Glitzern leise, die Nacht zieht fort und schmeckt nach Silber