[Intro]
Licht flackert, Stille atmet sacht
Wachs fließt, Form wächst aus Geduld
[Verse 1]
In stiller Werkstatt ruht Geduld wie Stahl
Wachs schmilzt langsam, gibt Form und Sinn ihm an
Düfte ziehen Linien durch den Raum
Ich messe jeden Tropfen, nichts bleibt dem Zufall
Präzision ist mein Stift, das Feuer mein Satz
Die Kerze steht als Beweis für Ernst und Maß
[Chorus]
Jeder Duft erzählt von Zeit und Mut
In diesem Licht trägt Erinnerung sich zurecht
Die Kunst ist schwer, doch warm wie ein Vers
Wenn Docht und Seele sich am Morgen begegnen
[Verse 2]
Düfte wecken Stimmen aus der Kindheit leise
Kiefernharz, Vanille, Regen am Fenster
Ich gieße, glätte, lasse Erinnerungen fließen
Jede Kerze öffnet Tür zu einem vergessenen Traum
Die Hände wissen, was der Augenblick verlangt
Und Stille spricht, wenn das Wachs die Nacht umarmt
[Pre-Chorus]
Und der Duft hält mir den Atem fest
Erinnerung schmiegt sich an den Glanz zurück
Ich atme das Feuer, das Geschichten trägt
Der Raum wird zum Archiv unserer Sehnsucht
[Chorus]
Jeder Duft erzählt von Zeit und Mut
In diesem Licht trägt Erinnerung sich zurecht
Die Kunst ist schwer, doch warm wie ein Vers
Wenn Docht und Seele sich am Morgen begegnen
[Bridge]
Wenn der Docht singt, wird Zeit zum Begleiter
Jede Form trägt eine Geschichte im Glanz
Ich hüte das Maß, damit Wärme bleibt
Und das Herz findet Frieden im festen Licht
[Chorus]
Jeder Duft erzählt von Zeit und Mut
In diesem Licht trägt Erinnerung sich zurecht
Die Kunst ist schwer, doch warm wie ein Vers
Wenn Docht und Seele sich am Morgen begegnen
[Outro]
Licht schwindet sanft, doch der Duft verweilt
Danke dem Handwerk, das Erinnerungen nährt