Text
[Intro]
Draußen der Regen, innen still wie ein Gang aus Staub und Licht.
In den Regalen schlägt sein Herz leise, wie ein verstecktes Gedicht.
[Verse 1]
Der alte Bibliothekar zählt die Schatten, Buchstaben tanzen sacht,
Er hört das Flüstern, das kein anderer hört, ein Wispern aus der Nacht.
Er schiebt die Zettel, streift den Staub von der Zeit, öffnet eine verborgene Tür,
dem Flüstern nach, das ihn ruft, doch niemand hört ihn hier.
[Pre-Chorus]
Denn zwischen den Seiten wächst ein leiser Wind,
Ein Hauch von Anderswelt, der Sinn stiehlt und neu beginnt.
[Chorus]
Flüstern trägt ihn fort, durch Tore aus Papier, über Meere aus Raum,
Eine stille Hand zieht ihn hinein, er geht dem Rand davon, kaum glaubt er’s kaum.
Flüstern wird Echo, Echo wird Licht, die Bücher öffnen sein Gesicht,
In der Stille einer Nacht, verliert er sich – und findet sich.
[Verse 2]
Die Passage verboten, doch die Neugier brennt wie Kerzen im Blick,
Seiten flackern auf, der Boden zieht ihn flink durch ein fremdes Dickicht.
Regale aus Sternen, Luft aus Geschichten, Türen aus Wind und Gedicht,
Der Wächter aus Staub nickt, denn er kennt diese Nacht so gut wie die Pflicht.
[Pre-Chorus]
Und zwischen den Seiten wächst ein leiser Wind,
Ein Hauch von Anderswelt, der Sinn stiehlt und neu beginnt.
[Chorus]
Flüstern trägt ihn fort, durch Tore aus Papier, über Meere aus Raum,
Eine stille Hand zieht ihn hinein, er geht dem Rand davon, kaum glaubt er’s kaum.
Flüstern wird Echo, Echo wird Licht, die Bücher öffnen sein Gesicht,
In der Stille einer Nacht, verliert er sich – und findet sich.
[Bridge]
Vielleicht bleibt die Tür geöffnet, wenn er zurückkehrt von dort,
Vielleicht trägt jeder Satz ein Stück von ihm an einen neuen Ort.
[Chorus]
Flüstern trägt ihn fort, durch Tore aus Papier, über Meere aus Raum,
Eine stille Hand zieht ihn hinein, er geht dem Rand davon, kaum glaubt er’s kaum.
Flüstern wird Echo, Echo wird Licht, die Bücher öffnen sein Gesicht,
In der Stille einer Nacht, verliert er sich – und findet sich.
[Outro]
Der Regen bleibt draußen, doch drinnen klingt ein ferner Chor,
Der alte Bibliothekar schließt die Augen, hört weiter – Flüstern, Flüstern, Flüstern vor.
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@johannarichter
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