[Intro]
Draußen der Morgen, der sanft hereinfällt
Dein Schatten bleibt, doch du bist nicht mehr hier
[Verse 1]
Die Treppe knirscht wie früher, wenn du lachst, ich hör es tief in mir
Die Wände tragen dein feines Aroma von Kaffee, der nie mehr so warm wird
Ich suche deine Stimme in jedem leeren Raum
Und finde nur Stille, die sich schwer in meinen Brustkorb legt
[Pre-Chorus]
Ich geh hinaus, die Straßen kennen deinen Namen nicht mehr
Doch wenn der Wind dich flüstert, weiß ich, du bist nah, doch fern
[Chorus]
Du bist gegangen, die Welt hat sich verschoben
Ich bleibe mit Erinnerungen, die mich fast zerreißen
Zwischen Vertrautem und Leere, die mich umgibt
Bleibst du in meinem Herzschlag, wenigstens dort
[Verse 2]
Der Kühlschrank summt wie ein vergessenes Versprechen von uns
Der Fernseher zeigt Bilder, die uns lachten, als wären sie echt
Ich fische nach Momenten, die mir nicht mehr gehören
Und doch brennen sie wie Sterne, die nie fallen, nie vergehen
[Pre-Chorus]
Ich frage den Himmel, warum der Morgen so schwer fällt
Wenn du fehlst, wird selbst Licht zu einer Frage
[Chorus]
Du bist gegangen, die Welt hat sich verschoben
Ich bleibe mit Erinnerungen, die mich fast zerreißen
Zwischen Vertrautem und Leere, die mich umgibt
Bleibst du in meinem Herzschlag, wenigstens dort
[Bridge]
Vielleicht heißt Erwachen, lernen, mit deiner Spur zu leben
Vielleicht heißt Nähe suchen in einem leisen Atemzug
[Chorus]
Du bist gegangen, die Welt hat sich verschoben
Ich bleibe mit Erinnerungen, die mich fast zerreißen
Zwischen Vertrautem und Leere, die mich umgibt
Bleibst du in meinem Herzschlag, wenigstens dort
[Outro]
Und während der Morgen weiterzieht, benenne ich die Stille bei deinem Namen
Und trotz des Schmerzes atme ich weiter, weil du irgendwo in mir weiterlebst