[Intro]
In einer staubigen Ecke des Raums, flackert Licht, wie Glitzer aus Glas
Spoerte von Helden, die vergessen, dass der Tag noch zu lang ist
[Verse 1]
Die Luftballonschellen klingen sanft, wie kleine Monde in der Hand
Sie tragen Träume, die noch nicht fliegen, doch schon im Raum gespannt
Ein Duft von Zucker, von Seekruste und Apfelbrand liegt schwer und licht
Vorfreude tropft wie warmer Wachs von der Decke, ein stilles Gedicht
[Pre-Chorus]
Und dann ein Atemzug, der zu lang wird, als ob Zeit leise zerplatzt
Ein Lächeln knistert, doch der Blick bleibt wach, als ob der Raum sich anders fasst
[Chorus]
Es knallt die Welt in einem kurzen Laut, die Farben fallen sanft ins Blau
Vorfreude schmilzt zu Melancholie, doch der Moment bleibt wie ein Grau
Überraschung zieht die Linien nach, die Luft wird dünn, doch warm dazu
Und in der Luft bleibt ein Echo stehen: Vielleicht schneit es aus Rosenduft im Nu
[Verse 2]
Das Gelächter klingt wie Seifenblasen, die am Licht zerfallen, sacht
Ein Splitter aus Erinnerung, der plötzlich wieder lacht und doch erwacht
Die Hände öffnen, halten fest, was ohnehin bald zerdröselt war
Ein Raum, der sich vergrößert, wenn man ihn aus der Ferne in die Nähe sah
[Pre-Chorus]
Noch ein Atemzug, noch ein Blick, der sich im Spiegelbild verdichtet
Die Stille schreibt mit Staub an die Wände, was die Augen leise berichtigt
[Chorus]
Es knallt die Welt in einem kurzen Laut, die Farben fallen sanft ins Blau
Vorfreude schmilzt zu Melancholie, doch der Moment bleibt wie ein Grau
Überraschung zieht die Linien nach, die Luft wird dünn, doch warm dazu
Und in der Luft bleibt ein Echo stehen: Vielleicht schneit es aus Rosenduft im Nu
[Bridge]
Zwischen Riss und Rand, dort klingen Flügel aus Pappe, doch sie tragen sacht
Eine Geschichte, die nicht laut beginnt, sondern leise in den Schatten lacht
[Chorus]
Es knallt die Welt in einem kurzen Laut, die Farben fallen sanft ins Blau
Vorfreude schmilzt zu Melancholie, doch der Moment bleibt wie ein Grau
Überraschung zieht die Linien nach, die Luft wird dünn, doch warm dazu
Und in der Luft bleibt ein Echo stehen: Vielleicht schneit es aus Rosenduft im Nu
[Outro]
Wenn der Raum sich wieder füllt, mit Atem, Lachen und mit Licht
Bleibt ein Hauch von Filamenten, die zerplatzen und doch nicht ganz verricht
Ende eines Festes, Beginn eines neuen Windes, der leise weiterzieht
Und die Ballons legen sich nieder, doch die Bilder bleiben, die Erinnerung sprießt