[Intro]
In einer ruhigen Nacht, ganz still im Park, passierte der Clou,
Ich schüttelte eine Tüte, und aus dem Rauschen sprang eine Nusser, Blau!
[Verse 1]
Ich stolperte, streute Nüsse weit und breit,
Ein Eichhörnchen schnippte mit dem Schwanz, ganz ungefragt.
Sie kamen in Rudeln, schnüffelten, sie lachten leis’,
Vielleicht war es Zufall – doch bald war es schon mehr als Scheiß’.
[Chorus]
Jetzt marschieren sie in Linie, flauschig, doch bestimmt,
Sie fordern die Welt: mit Nüssen wird alles bestimmt.
Köpfchen hoch, Pfoten vor – die Republik der Nager, sie ist nah,
Eine Erdnussrevolution, ich steh daneben und staun’ ja da.
[Verse 2]
Die Nüsse flüstern Pläne, knacken törichte Regeln,
Sie bauen Burgen aus Schalen, die Wurzeln in den Schemen.
Sie mahnen mich freundlich, doch ihr Wille ist stark,
Haben sich vernetzt wie ein winziger, pelziger Park.
[Chorus]
Jetzt marschieren sie in Linie, flauschig, doch bestimmt,
Sie fordern die Welt: mit Nüssen wird alles bestimmt.
Köpfchen hoch, Pfoten vor – die Republik der Nager, sie ist nah,
Eine Erdnussrevolution, ich steh daneben und staun’ ja da.
[Bridge]
Ich bücke mich, geb’ ihnen noch eine Handvoll Licht,
Sie nicken weise, plötzlich ist klar die Sicht.
Denn jeder kleine Bauch voller Kraft kann was bewirken,
Selbst eine verrückte Armee will irgendwann nur funktionieren.
[Chorus]
Jetzt marschieren sie in Linie, flauschig, doch bestimmt,
Sie fordern die Welt: mit Nüssen wird alles bestimmt.
Köpfchen hoch, Pfoten vor – die Republik der Nager, sie ist nah,
Eine Erdnussrevolution, ich steh daneben und staun’ ja da.
[Outro]
So endet der Tag mit einem winzigen Chor aus Nüssen,
Vielleicht verrückt, doch ich trag’ es in mir – diesen Duft von Mut und Witzen.
Und wenn sie wiederkommen, das Volk der Eichhörnchen, so schelmisch, so frei,
Wird die Welt ein wenig nussiger, und ein bisschen unschuldig dabei.